Nach der Wolke
Ein Jugendstück frei nach den Romanen von Gudrun Pausewang
- Regie und Gesamtleitung Andreas Püst
- Theaterpädagogik und Co-Regie Edina Hasselbrink
- Bühnenbild Nicole Bettinger
- Kostüme und Dokumentation Otti Wiedenroth-Rösler
Besetzung
- Igor
- Tadess Wagner
- Jule
- Elena Smirnov
- Laura
- Annie Scheider
- Lydia
- Toyah Wagner
- Sophie
- Anna Rode
- Tony
- Mustafa Özel
- Willy
- Max Hüge
- Anton
- Simon Cardinale
- Jack
- Jan-Philipp Voss
- Thomas
- Nils Schall
- Freddy
- Eugen Mewes
- Hanna
- Lilly Werninghaus
- Randy
- Leni Huby
- Valentina
- Carolina Lammerding
- Josephine
- Annika von der Fecht
- Tourist
- Tiago Pereira
40 nach einer Atomkatastrophe in Deutschland. Teile des Bundesgebiets sind freigegeben. Das Leben geht weiter. 40 Jahre nach dem SuperGau begrüßen die Schüler der örtlichen Schule nun eine Gruppe Touristen aus dem Ausland. Diese werden durch ein Museum geführt, über die Zusammenhänge der Katastrophe informiert und am Ende gibt es noch als Höhepunkt das selbst einstudierte Theaterstück der Jugendlichen. Mit eindringlichen Bildern stellen diese die Frage, ob man so weiter machen darf wie bisher.
Der Theaterjugendclub ist ausgehend von den Romanen "Die Wolke" und "Noch Jahre danach" von Gudrun Pausewang der Frage nachgegangen, wie sich eine Atomkatastrophe ähnlich Fukushima auf Deutschland auswirken würde. Intensive Recherchen und ein vertiefter Einstieg in die Thematik machten deutlich, dass ein solches Projekt nicht im Rahmen eines "normalen" Theaterstückes verarbeitet werden kann. Entstanden ist unter der Anleitung von Andreas Püst und Edina Hasselbrink dokumentarisches Theater, welches die Zuschauer hautnah anfasst, in einen Bunker einsperrt und an einer Gedenkstätte zur Schweigeminute auffordert. Der Zuschauer schaut nicht einfach nur. Er erlebt. Theater, das weh tut. Das weh tun muss.
Der Jugendclub ist ein Projekt des Bildungsbündnisses vom Theater Lauenburg, der Albinus Gemeinschaftsschule und der Stadtjugendpflege.
Gefördert durch das Programm "Künste öffnen der Welten" der BKJ






